Die Zahl der freien Positionen in der Londoner Finanzbranche hat sich 2020 fast halbiert, da die Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Coronavirus und dem Brexit die Neueinstellungen bremsten, berichtet "Bloomberg". Firmen in der City haben im vergangenen Jahr 16.335 neue Stellen ausgeschrieben – das entspricht einem Rückgang von 49 Prozent gegenüber dem Vorjahr und ist der niedrigste Wert seit mindestens 2015, geht aus am Montag veröffentlichten Daten des Personalvermittlungsunternehmens Morgan McKinley hervor. "Der Brexit allein wäre schon hart genug gewesen", sagte Hakan Enver, Geschäftsführer bei Morgan McKinleys Großbritannien-Geschäft. "Die City musste jedoch auch mit den Verwerfungen infolge der globalen Pandemie und den möglichen Umwälzungen aufgrund des Führungswechsels in den USA umgehen."