Die europäische Fondsindustrie verzeichnete im ersten Halbjahr 2019 geschätzte Nettozuflüsse in Höhe von 41,3 Milliarden Euro, wie Daten des zu Refinitiv gehörenden Analysehauses Lipper zeigen. Diese Zuflüsse erfolgten in einem volatilen, aber positiven Marktumfeld, das von den Diskussionen über einen möglichen Handelskrieg zwischen den USA und China, einer drohenden Rückkehr der Euro-Krise aufgrund der Entwicklungen in Italien und Frankreich und einer allgemeinen Konjunkturabschwächung mit rückläufigen Erträgen auf Unternehmensebene getragen wurde. Da sich die Aktienmärkte im Laufe des ersten Halbjahres 2019 jedoch erholt haben, floss unter dem Strich Geld in Investmentfonds. (mb)