Zahl des Tages: 380.000
Ein exklusives Finanzinstrument rund um das Tennisturnier in Wimbledon erlebt kurz vor Turnierbeginn einen Preisboom. Das traditionsreiche Grand-Slam-Turnier startet am 12. Juni. Die sogenannten Wimbledon-Debentures, die von 2026 an für fünf Jahre einen garantierten Sitzplatz auf dem Centre Court sichern, wurden laut dem offiziellen Wimbledon-Broker Dowgate Capital zuletzt für bis zu 380.000 Pfund (rund 440.000 Euro) gehandelt. Damit haben sich die Preise binnen zwei Jahren mehr als verdreifacht. Die Nachfrage wird unter anderem durch die Rivalität zwischen Jannik Sinner und Carlos Alcaraz sowie den Trend zu hochklassigen Sportveranstaltungen als Luxusunterhaltung angetrieben.

Für den All England Lawn Tennis Club sind die Debentures eine wichtige Finanzierungsquelle. Die Erlöse sollen unter anderem den Ausbau der Anlage mit 39 zusätzlichen Plätzen und einem Stadion für 8.000 Zuschauer unterstützen. Für Anleger gelten die Debentures als attraktive Vermögenswerte. Sie sind die einzigen handelbaren Wimbledon-Tickets und können ganz oder teilweise weiterverkauft werden. Bei einem Preis von 380.000 Pfund entspricht dies rechnerisch mehr als 5.400 Pfund (rund 6.260 Euro) pro Spieltag während des zweiwöchigen Turniers.













