Deutsche Kreditinstitute bunkerten im Juli Bargeld im Wert von 37,4 Milliarden Euro, wie aus Zahlen der Bundesbank hervorgeht. Das sind 40 Prozent mehr als im Durchschnitt des Jahres 2017 und mehr als doppelt so viel wie 2015. Der deutliche Anstieg ist aus Sicht der Bundesbank überwiegend darauf zurückzuführen, dass die Banken Negativzinsen, die ihnen die EZB berechnet, tunlichst vermeiden wollen. Bereits seit Mitte 2016 berichten die Filialen der Bundesbank von auffälligen Geldbestellungen durch Kreditinstitute.