Der ungarische Forint hat ein Vierjahreshoch erreicht, nachdem Ministerpräsident Viktor Orban seine Niederlage bei der Wahl am Sonntag (12.4.) eingeräumt hat. Der Erdrutschsieg der proeuropäischen Opposition dürfte den Zugang zu Milliardenmitteln aus Brüssel erleichtern. Die Währung legte im frühen Montagshandel (13.4.) um zwei Prozent auf 367,41 je Euro zu und erreichte damit den höchsten Stand seit April 2022. Der Wahlausgang bestätigt die Positionierung von Investoren, die auf einen historischen Sieg der Partei Tisza von Peter Magyar gesetzt hatten.