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Unter der Führung von CEO Gregory Abel setzt Berkshire Hathaway seine gewaltigen Barreserven zunehmend für Investitionen ein. Im zweiten Quartal 2026 kaufte der Konzern für 4,5 Milliarden US-Dollar eigene Aktien zurück und trat erstmals seit drei Jahren wieder als Netto-Käufer von Aktien auf. Dadurch sank der Liquiditätsbestand erstmals seit vier Jahren und belief sich zum Quartalsende auf 365,5 Milliarden Dollar. Google-Mutter Alphabet rückte zugleich in die Riege der fünf größten Beteiligungen auf.
An der grundsätzlichen Value-Strategie hält Berkshire trotz der aktiveren Kapitalallokation fest. Gleichzeitig verfügt Abel mit den weiterhin enormen Barreserven über erheblichen finanziellen Spielraum für weitere Übernahmen und Investments. Auch operativ entwickelte sich Berkshire stark: Der Umsatz erhöhte sich im zweiten Quartal um zehn Prozent auf 101,8 Milliarden Dollar. Der Reingewinn erreichte 25,7 Milliarden Dollar und übertraf damit die Erwartungen des Marktes deutlich.















