Die Analysten der Helaba erwarten für den Finanzplatz Frankfurt einen Jobimpuls durch den Brexit von insgesamt 3.500 Stellen. Alleine in den kommenden beiden Jahren sollten demnach rund 1.500 neue Jobs entstehen. "Der positive Beschäftigungseffekt durch den Brexit dürfte jedoch nicht ausreichen, um die Konsolidierung zu kompensieren, die sich durch die Corona-Krise noch verstärkt", wird die Studienautorin Ulrike Bischoff in dem Papier zitiert. Für Ende 2023 rechnet die Expertin in den Frankfurter Banken nur noch mit etwa 62.200 Mitarbeitern, was 3.300 beziehungsweise fünf Prozent weniger sind als im Herbst 2020. (cf)