Der Anteil an Vermögenswerten weltweit, der sich in der Hand von Milliardären befindet, ist während der Covid-19-Krise auf einen Rekordwert gestiegen. Etwa 2.750 Milliardäre kontrollieren mittlerweile 3,5 Prozent des Reichtums auf der Welt. Zum Vergleich: 1995 lag der Anteil noch bei einem Prozent. Die ärmste Hälfte der Weltbevölkerung – also etwa vier Milliarden Menschen – besitzen zusammengenommen nur etwa zwei des gesamten Vermögens der Welt. Das geht aus dem "World Inequality Report 2022" hervor, der erstmals 2018 erstellt wurde und auf der Arbeit von mehr als 100 Forschern rund um den Globus unter der Leitung von Ökonomen der Paris School of Economics und der University of California in Berkeley basiert.