Von positiven Zinserträgen müssen sich die Bewohner der Eurozone allesamt verabschieden. So liegen die realen, also inflationsbereinigten Zins-"Erträge" pro Kopf in den 19 Mitgliedstaaten für 2019 derzeit zwischen minus 15,64 und minus 1.248,65 Euro. Das ergab jetzt eine Erhebung des Fachportals Tagesgeldvergleich.net auf Basis der Zahlen der Europäischen Zentralbank (EZB). Mit -15,64 Euro liegt Griechenland, dessen Bürgfen im Schnitt 10.759 Euro auf der hohen Kante haben, demnach noch am ehesten in der Nähe der Nulllinie. Deutschland (durchschnittliches Pro-Kop-Einlagenvolumen von 28.220 €) landet auf Platz 15 mit -287,90 Euro pro Kopf. Dahinter kommen lediglich noch Österreich (-328,82 Euro bei einem durchschnittlichen Pro-Kop-Einlagenvolumen von 30.669 €), Belgien (-364,21 Euro), die Niederlande (-522,70 Euro) und Luxemburg (-1.248,65 Euro bei einem mittleren Pro-Kop-Einlagenvolumen von 99.157 €). Der Durchschnitt der gesamten Eurozone wird mit -176,46 Euro pro Kopf angegeben.