Die größte börsennotierte Fondsgesellschaft Europas, Amundi, hat im ersten Quartal unter dem Strich Mittelabzüge in Höhe von 3,2 Milliarden Euro erlitten. Vor allem institutionelle Investoren hätten im Zuge der Corona-Krise Geld aus den Fonds abgezogen, berichtet der französische Anbieter. Auch Unternehmenskunden zogen demnach Mittel aus Geldmarktvehikeln ab, da sie inmitten der Turbulenzen Liquidität benötigten. Retail-Anleger investierten hingegen auch im März in die Amundi-Fonds. Das verwaltete Vermögen ging über das erste Quartal vor allem wegen des Kurseinbruchs um 7,6 Prozent auf 1,53 Billionen Euro zurück. Dies machte sich auch bei Umsatz und Gewinn bemerkbar. Der Nettogewinn brach gegenüber dem Vorjahr um 17,8 Prozent auf 193 Millionen Euro ein. (ert)