Beim Verkauf der wankenden HSH Nordbank sind insgesamt 306 Millionen Euro an Beraterkosten für die Jahre 2015 bis 2018 angefallen. Das geht aus Zahlen hervor, die Monika Heinold, Finanzministerin von Schleswig-Holstein, am Donnerstag präsentiert hat.

Etwas mehr als die Hälfte der Kosten sind demnach auf die Bank selbst entfallen, nämlich 168 Millionen Euro. Die restlichen rund 139 Millionen Euro flossen überwiegend von den Alteigentümern Hamburg und Schleswig Holstein. Von diesen 139 Millionen Euro lassen sich rund 67 Millionen Euro unmittelbar dem Verkaufsprozess der HSH Nordbank zuordnen. Davon entfielen unter anderem 29,4 Millionen Euro auf Rechtsberater, 39,5 Millionen Euro auf Unternehmens- und Privatisierungsberater, 2,6 Millionen Euro auf Wirtschaftsprüfer und 57.000 Euro auf Notare. (mb/Bloomberg)