In den USA ist die Inflationsrate im September leicht gestiegen. Nach Angaben des Arbeitsministeriums in Washington erhöhten sich die Verbraucherpreise im Jahresvergleich um 3,0 Prozent. Ökonomen hatten im Vorfeld mit einem etwas stärkeren Anstieg auf 3,1 Prozent gerechnet. Im August hatte die Teuerungsrate noch 2,9 Prozent betragen. Gegenüber dem Vormonat legten die Verbraucherpreise in der größten Volkswirtschaft der Welt um 0,3 Prozent zu – erwartet worden war ein Plus von 0,4 Prozent.

Die sogenannte Kerninflation, bei der die besonders schwankungsanfälligen Energie- und Lebensmittelpreise ausgeklammert werden, fiel im Jahresvergleich von 3,1 auf 3,0 Prozent. Analysten hatten hier mit einem unveränderten Wert gerechnet.

Die Inflationsdaten für September waren die ersten wichtigen Wirtschaftsdaten, die seit dem US-Shutdown am 1. Oktober veröffentlicht worden sind. Deshalb zogen sie noch mehr Aufmerksamkeit auf sich als üblich.