Zahl des Tages: 2,9
Die US-Wirtschaft steht derzeit unter doppeltem Druck: steigende Inflation und zunehmende Arbeitslosigkeit. Im August kletterte die Teuerungsrate auf 2,9 Prozent, nach 2,7 Prozent im Juli, wie das Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Ökonomen hatten wegen der von Präsident Donald Trump verhängten Zölle auf Importwaren mit einem Anstieg gerechnet. Gegenüber dem Vormonat erhöhten sich die Verbraucherpreise um 0,4 Prozent, nach 0,2 Prozent im Juli. Während die Kerninflation – ohne Energie und Lebensmittel – stabil bei 3,1 Prozent blieb, trieben vor allem höhere Energie- und Strompreise sowie teurere Dienstleistungen die Inflation. Lediglich die Kraftstoffpreise lagen im Jahresvergleich deutlich niedriger.
Arbeitslosigkeit auf Vier-Jahres-Hoch
Gleichzeitig steigt die Belastung am Arbeitsmarkt. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe erreichte in der Woche bis zum 6. September mit 263.000 den höchsten Stand seit fast vier Jahren. Damit wurde die Prognose von 231.000 deutlich übertroffen. Insgesamt beziehen rund 1,94 Millionen Amerikaner Arbeitslosenunterstützung. Die wöchentlichen Anträge, ein wichtiger Indikator für Entlassungen, bewegen sich damit erstmals seit Oktober 2021 klar über dem langjährigen Korridor von 200.000 bis 250.000.















