Steigende Kosten für Energieeinfuhren und der schwache Yen haben Japan tiefrote Zahlen in der Handelsbilanz beschert, berichtet das "Handelsblatt". Im August verzeichnete die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt ein Rekorddefizit von 2,8 Billionen Yen (rund 19,4 Mrd. US-Dollar). Japan befindet sich damit bereits seit 13 Monaten in Folge im Minus. Die Importe stiegen um 49,9 Prozent auf 10,9 Billionen Yen und damit so stark wie seit Beginn der Erfassung vergleichbarer Daten 1979 nicht mehr.