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Globale Private-Equity-Investitionen haben 2025 mit 2,1 Billionen US-Dollar den höchsten Stand seit vier Jahren erreicht. Das zeigt die aktuelle Analyse "Pulse of Private Equity" von KPMG. Besonders das vierte Quartal war von großen Transaktionen geprägt: Weltweit wurden zehn Megadeals im Wert von jeweils mindestens 6,5 Milliarden Dollar abgeschlossen, darunter fünf in den USA. Gleichzeitig ging die Zahl der Deals zurück. Nach 20.836 Transaktionen im Jahr 2024 wurden 2025 nur noch 19.093 gezählt. KPMG nennt geopolitische Unsicherheiten sowie einen hohen Bestand an alternden Vermögenswerten mit Exit-Bedarf als Gründe.
USA dominieren den Markt
Mehr als die Hälfte des weltweiten PE-Volumens floss 2025 in die USA: 1,1 Billionen Dollar. Die Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) kam auf 729,9 Milliarden Dollar über 8.278 Deals – ein Anstieg gegenüber 649,4 Milliarden Dollar im Vorjahr. Innerhalb der Region führte das Vereinigte Königreich mit 204,6 Milliarden Dollar und 1.862 Deals. Deutschland lag mit 84,9 Milliarden Dollar (858 Deals) auf Platz zwei, knapp vor Frankreich mit 84 Milliarden Dollar (1.009 Deals). KPMG zufolge agierten Investoren weiterhin vorsichtig, seien aber bereit gewesen, für hochwertige Vermögenswerte große Summen einzusetzen.















