Die Investitionen der USA in Projekte im Bereich erneuerbare Energien sind in diesem Jahr stark zurückgegangen, da die Entwickler auf die politischen Kursänderungen des Weißen Hauses in diesem Sektor reagiert haben. 

Laut einem Bericht von "Bloomberg NEF" vom Dienstag (26.8.) gingen die Investitionen in der ersten Jahreshälfte gegenüber den vorangegangenen sechs Monaten um 20,5 Milliarden US-Dollar oder 36 Prozent zurück. Die Investitionen in Wind- und Solarenergie sanken in diesem Zeitraum um 18 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2024. Neben den politischen Veränderungen trug laut dem Bericht auch die Unsicherheit hinsichtlich der Zölle von US-Präsident Donald Trump zu diesem Rückgang bei. 

Solar- und Windenergie sind in den USA zur größten Quelle für neue Stromerzeugung geworden, jedoch war das Wachstum stark von staatlichen Subventionen abhängig – diese wurden aber durch Trumps Steuer- und Ausgabenpaket vom Juli stark zurückgefahren. Der Investitionsrückgang kommt gerade zu einem Zeitpunkt, an dem die Stromnachfrage etwa durch Rechenzentren stark ansteigt.