Kyle Bass setzt alles aufs Spiel bei einem Währungsgeschäft, an dem sich Investoren seit mehr als drei Jahrzehnten die Finger verbrannt haben: Der Gründer von Hayman Capital Management im texanischen Dallas legt einen neuen Fonds auf, der unterrichteten Kreisen zufolge auf die Auflösung der Bindung des Hongkong-Dollar an den Greenback wetten wird, berichtet "Bloomberg". Bass, bekannt für seine vorausschauende Positionierung gegen Subprime-Hypotheken vor der Finanzkrise 2008, wolle laut Insidern über Optionskontrakte das Vermögen des neuen Fonds um das 200-fache hebeln. Die Strategie sei darauf ausgerichtet, enorme Gewinne zu erzielen, wenn Hongkongs Währung gegenüber dem US-Dollar fällt, hieß es weiter. Allerdings würden die Investoren ihr gesamtes Geld verlieren, wenn die Kopplung nach 18 Monaten immer noch intakt ist. Es ist unklar, wie viel Geld er für diese Alles-oder-Nichts-Wette aufbringen konnte. Bass lehnte eine Stellungnahme ab.