Die Deutsche Bank erwägt offenbar den Abbau von bis zu 20.000 Stellen weltweit. Dies berichtet das "Wall Street Journal" und beruft sich auf hochrangige Insider. Das größte deutsche Geldhaus ringt mit Problemen und streicht bereits Jobs. Der nun kursierende Abbau käme dem Bericht zufolge noch obendrauf – und einem Kahlschlag gleich. Setzt das Institut die Pläne tatsächlich um, würde mehr als ein Fünftel der Belegschaft arbeitslos. Ende des Quartals zählte die Deutsche Bank 91.500 Mitarbeiter. Vorstandschef Christian Sewing hatte Ende Mai auf der Hauptversammlung erklärt, er sei zu "harten Einschnitten" vor allem bei der seit Jahren darbenden Investmentbank bereit. Angeblich soll der Aufsichtsrat in den kommenden Tagen über den Abbau beraten. Die Bank wollte den Bericht nicht kommentieren. (ert)