Am Dienstag kletterte der Preis für Palladium zeitweise erstmals über die Marke von 2.000 US-Dollar je Feinunze (etwa 31 Gramm) – damit legte der Preis für das Edelmetall im laufenden Jahr um 57 Prozent zu und notiert mittlerweile deutlich über dem von Gold. Als Gründe für den rasanten Anstieg nennen Analysten Angebotsengpässe, unter anderem aufgrund von Produktionsausfällen in Südafrika. Zudem bleibe die Nachfrage nach Palladium in der Autoindustrie hoch. Das Edelmetall wird unter anderem für die Produktion von Katalysatoren verwendet. Ferner könnte die jüngste Teileinigung im Handelsstreit zwischen den USA und China der Automobilnachfrage zugutekommen.