Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat seine Statistik zu den Versicherungsleistungen infolge von Naturkatastrophen im Vorjahr veröffentlicht und eine gute Nachricht parat: Deutschlandweit schlugen demnach Naturgefahren im vergangenen Jahr für die Versicherer mit insgesamt 1,95 Milliarden Euro zu Buche. Die Schäden blieben damit deutlich unter dem erwarteten Wert von 3,80 Milliarden Euro.

"2020 war erfreulicherweise ein deutlich unterdurchschnittliches Naturgefahrenjahr. Das lag vor allem daran, dass schwere Hagelereignisse und im Herbst schwere Stürme ausgeblieben sind", sagte GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen. Dennoch: Dem Verband zufolge haben sich Sturm- und Hagelschäden von 1976 bis heute allerdings mehr als vervierfacht, von 376 auf 1591 Fälle. Zwar gab es immer wieder ruhigere Jahre, doch der Trend zeigt insgesamt deutlich nach oben. Mit einer Kehrtwende ist nicht zu rechnen. (cf)