Der genossenschaftliche Fondsanbieter Union Investment hat 180 Unternehmen, die dem hauseigenen Anspruch hinsichtlich Klimaschutz nicht genügen, aus seinen Fonds verbannt. Betroffen sind viele Kohleförderer und Stromversorger. Den vollständigen Ausstieg aus der Finanzierung von Kohleförderung und Kohleverstromung hatte Union Investment im vergangenen Jahr beschlossen. Die Richtlinien sehen im Detail folgendes vor:

  • Nur Unternehmen, die weniger als fünf Prozent ihres Umsatzes in der Kohleförderung erzielen, sind für den Asset Manager noch investierbar. Bis zum Jahr 2025 sinkt diese Schwelle auf null.
  • In Konzerne, die Kohle verstromen, investiert Union Investment nur noch, wenn sie damit weniger als 25 Prozent ihres Gesamtumsatzes erzielen. Bis 2035 sinkt diese Umsatzschwelle ebenfalls auf null.