Die Finanzminister der Europäischen Union haben sich auf einen eigenen Haushalt für die Eurozone in der Höhe von rund 17 Milliarden Euro verständigt, berichtet die Nachrichtenagentur "Reuters". Damit wird ein Vorstoß des französischen Präsidenten Emmanuel Macron nach jahrelanger Debatte umgesetzt – allerdings in deutlich geringem Umfang als ursprünglich vorgeschlagen. Mit dem Geld sollen Investitionen getätigt werden, die die Verhältnisse zwischen den Staaten angleichen. Zudem soll ein Puffer für Krisen geschaffen werden.