Zahl des Tages: 1,7 %
Der Preisdruck in der Eurozone hat sich zu Jahresbeginn weiter abgeschwächt. Die Inflationsrate ging im Januar auf 1,7 Prozent zurück und erreichte damit den niedrigsten Stand seit September 2024. Das teilte das Statistikamt Eurostat am Mittwoch (4.2.) in Luxemburg auf Basis einer ersten Schätzung mit. Damit liegt die Inflationsrate nun klar unter dem mittelfristigen Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB) von zwei Prozent.
Entlastend wirkten vor allem die Energiepreise, die im Jahresvergleich um 4,1 Prozent sanken. Dagegen verteuerten sich Lebens- und Genussmittel weiterhin, wenn auch moderat: Hier lag der Preisanstieg bei 2,7 Prozent. Auch die Kerninflation ging zurück. Ohne die besonders schwankungsanfälligen Komponenten Energie und Nahrungsmittel sank sie von 2,3 auf 2,2 Prozent. Volkswirte hatten hier im Vorfeld keine Veränderung prognostiziert. Gegenüber dem Vormonat fielen die Verbraucherpreise insgesamt um 0,5 Prozent. Die Kernverbraucherpreise gaben im Monatsvergleich sogar um 1,1 Prozent nach.














