Fast 40 Prozent der weltweiten ausländischen Direktinvestitionen (15 Billionen Dollar) dienen nicht dazu, reale Geschäftstätigkeiten zu finanzieren, sondern Steuern zu umgehen, berichtet "Attac" unter Berufung auf eine neue Studie des IWF und der Universität Kopenhagen. Rund die Hälfte dieses globalen "Phantomkapitals" fließt in beziehungsweise durch Luxemburg und die Niederlande – so viel wie insgesamt in die USA oder mehr als nach China.