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Börsennotierte Unternehmen geben so viel Geld wie nie zuvor für den Rückkauf eigener Aktien aus, berichtet "Zoom Invest", eine französische Informations- und Medienplattform für Finanzberater. Der Trend erfasst inzwischen die großen Märkte weltweit und wird von hohen Gewinnen und umfangreichen Finanzreserven der Konzerne getragen. In den USA haben die Unternehmen des S&P 500 bereits Aktienrückkäufe im Volumen von mehr als einer Billion US-Dollar genehmigt. Im Gesamtjahr könnte der Wert auf 1,4 Billionen Dollar steigen. Auch in Europa erreichen die Rückkäufe hohe Summen. Die Unternehmen des Stoxx 600 haben dafür seit Jahresbeginn rund 130 Milliarden Euro aufgewendet. In Japan wurden bereits mehr als 19 Billionen Yen für Aktienrückkäufe bereitgestellt – damit wurde der bisherige Jahresrekord schon übertroffen.
Banken in Europa besonders aktiv
Die treibenden Kräfte unterscheiden sich allerdings von Region zu Region. In Europa gehören Banken und andere Finanzwerte zu den aktivsten Unternehmen. In Asien spielen dagegen Technologie- und Halbleiterkonzerne eine besonders große Rolle. In den USA zeichnet sich unterdessen eine Verschiebung ab. Die großen Technologiekonzerne investieren inzwischen enorme Summen in den Ausbau künstlicher Intelligenz. Dadurch stehen ihnen weniger Mittel für den Rückkauf eigener Aktien zur Verfügung. An ihre Stelle treten zunehmend die Zulieferer der Tech-Giganten, die unmittelbar von den hohen KI-Investitionen profitieren. Nvidia plant beispielsweise ein Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu 120 Milliarden Dollar.















