Um die Bevölkerung vor möglichen finanziellen Engpässen zu bewahren und den Konsum zu unterstützen, erhielten US-Bürger mit einem Jahresgehalt von bis zu 75.000 Dollar von der Regierung bekanntlich einen Scheck in Höhe von 1.200 Dollar. Nun berichtet der US-Rechnungshof, dass bis Ende April fast 1,1 Millionen Schecks mit einem Gesamtwert von knapp 1,4 Milliarden Dollar (1,24 Mrd. Euro) an Verstorbene verschickt wurden. Grund dafür ist, dass das Finanzministerium und die Steuerbehörde vor dem Versand der Hilfe-Schecks nicht ihre Daten mit den Verstorbenenmeldungen der Sozialversicherungsbehörde abgeglichen haben, heißt es in dem Rechnungshofbericht. Hintergrund waren demnach rechtliche Unsicherheiten. Erst vor einer vierten Auszahlungsrunde und nach einer rechtlichen Klarstellung wurde der Datenabgleich eingeführt.