Die "Rente mit 63" wird teurer als gedacht, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ). Von 2014 bis 2016 sind nach Berechnung des Münchner Ifo-Instituts durch die von der Großen Koalition vor fünf Jahren gestartete Frührente direkte Mehrausgaben von 6,5 Milliarden Euro entstanden. In ihrem Gesetzentwurf hatte die Bundesregierung lediglich fünf Milliarden Euro erwartet. "Werden Ausfälle an Steuern und Sozialbeiträgen hinzugerechnet, liegen die Gesamtkosten in dem Zeitraum sogar bei 12,5 Milliarden Euro", so die Ifo-Forscher Carla Krolage und Mathias Dolls in der FAZ. "In den kommenden Jahren ist mit weiter steigenden Kosten zu rechnen, wenn noch größere Geburtsjahrgänge die abschlagsfreie vorzeitige Rente in Anspruch nehmen können."