Nachdem die Deutsche Bank bereits 2019 wegen Verstoßes gegen das Antikorruptionsgesetz eine Strafe von 16 Millionen US-Dollar an US-Behörden zahlen musste, verdonnerten nun das US-Justizministerium und die US-Börsenaufsicht SEC das Institut zu einer weiteren Vergleichszahlung von rund 125 Millionen Dollar, wie die "Süddeutsche Zeitung" (SZ) berichtet. Die Deutsche Bank habe sich zwischen 2009 und 2017 "ungerechtfertigt" um 35 Millionen Dollar bereichert, gegen den "Foreign Corrupt Practices Act" verstoßen und rund sieben Millionen Euro für Berater unsauber bilanziert, heißt es in dem Bericht. Der zweite Teil des Vergleichs betreffe Preismanipulationen einiger Deutsche-Bank-Finanzprofis im Handel mit Edelmetallkontrakten.