Für den Kauf von Häusern und Eigentumswohnungen machen die Deutschen immer mehr Schulden, berichtet "Spiegel Online". Wie aus einer Antwort des Finanzministeriums auf eine Anfrage der Grünen hervorgehe, stieg das Volumen der Wohnimmobilienkredite im letzten Jahrzehnt um rund 25 Prozent. Demzufolge nahmen private Haushalte 2018 rund 995 Milliarden Euro zur Finanzierung von Wohnimmobilien auf. Selbstständige und Einzelkaufleute hinzugerechnet stieg das Volumen auf rund 1,2 Billionen Euro. Die durchschnittliche Darlehenssumme pro Kreditnehmer klettert weiter munter von Rekord zu Rekord und lag im Juli bei 263.000 Euro, wie der "Trendindikator Baufinanzierung" des Lübecker Finanzdienstleisters Dr. Klein zeigt.