Norwegens Staatsfonds hat im zweiten Quartal die höchste Rendite seit sechs Jahren erzielt, berichtet "Bloomberg". Der weltgrößte Staatsfonds, der ein Vermögen von 2,3 Billionen Dollar verwaltet, kam auf ein Plus von 11,5 Prozent. Zuletzt war das Ergebnis im zweiten Quartal 2020 besser. Angetrieben wurde die Entwicklung vor allem von Aktieninvestments, die eine Rendite von 16 Prozent erzielten. Anleihen steuerten 1,1 Prozent bei. Nicht börsennotierte Immobilien- und Infrastrukturinvestments brachten jeweils 1,8 Prozent ein. "Das Ergebnis ist auf die guten Renditen am Aktienmarkt zurückzuführen, insbesondere bei asiatischen Technologiewerten", erklärte Nicolai Tangen, Vorstandschef von Norges Bank Investment Management (NBIM).

Nvidia bleibt größte Position
Der Fonds hält rund 1,5 Prozent aller weltweit börsennotierten Aktien und gehört mittlerweile zu den größten Investoren in Unternehmen mit KI-Bezug. Nvidia war zum Ende des ersten Halbjahres die größte Beteiligung, gefolgt von Microsoft und Apple. Im gesamten ersten Halbjahr erzielte der Staatsfonds eine Rendite von 9,4 Prozent und übertraf seinen Referenzindex damit um 22 Basispunkte. Besonders Telekommunikations-, Technologie- und Energiewerte trugen zum Ergebnis bei. Bereits 2025 hatte der Fonds eine Rendite von 15,1 Prozent erzielt, wobei insbesondere KI- und Technologiewerte für Rückenwind sorgten.