Wegen Mängeln bei der Speicherung elektronischer Kommunikation hat die US-Börsenaufsicht zahlreiche Banken mit Geldbußen im Gesamtvolumen von mehr als 1,1 Milliarden US-Dollar belegt. Betroffen sind neben Größen der Wall Street auch die Deutsche Bank, Credit Suisse und UBS. Die Finanzkonzerne gaben die von der SEC dargelegten Fakten zu, wie die Behörde am Dienstagabend mitgeteilt hat. Die Firmen räumten ein, dass ihr Verhalten gegen die Aufzeichnungsbestimmungen der Bundeswertpapiergesetze verstieß, und haben mit der Umsetzung von Verbesserungen ihrer Compliance-Richtlinien und -Verfahren begonnen.