Bei den 100 größten Banken in Deutschland ist der Frauenanteil in den Vorstandsriegen zuletzt zwar leicht gestiegen, aber insgesamt weiter auf niedrigem Niveau geblieben. Im Hintertreffen lagen insbesondere die öffentlich-rechtlichen Banken. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. Im Herbst 2020 betrug der Anteil weiblicher Vorstände in deutschen Banken demnach rund elf Prozent – ein Zuwachs um weniger als einen Prozentpunkt gegenüber dem Vorjahr. Die öffentlich-rechtlichen Banken mit ihren Sparkassen blieben dabei mit acht Prozent hinter den Geschäftsbanken (14 %), zu denen etwa die Deutsche Bank zählt, sowie den Volks- und Raiffeisenbanken (11 %) zurück. Wie die Studie weiter zeigt, saßen bei den 100 größten Banken etwa doppelt so viele Frauen wie im Jahr zuvor auf dem Chefsessel. Das gilt sowohl mit Blick auf die absolute Zahl (zehn statt fünf) als auch mit Blick auf den Anteil (gut zehn statt fünf Prozent).