Die Großbanken JPMorgan, Barclays, RBS, Citigroup und Mitsubishi UFG müssen wegen unerlaubter Kartellabsprachen tief in die Tasche greifen. Die EU-Kommission verdonnerte die Geldhäuser zu Strafzahlungen von insgesamt 1,07 Milliarden Euro, wie die Wettbewerbshüter in Brüssel mitteilten. Die Kommission sah es als erwiesen an, dass Währungshändler der Banken sensible Informationen und Handelsabsichten untereinander austauschten und ihre Strategien von Zeit zu Zeit über Internetchats koordinierten. Es ging dabei um Umtauschgeschäfte unter anderem in Euro, US-Dollar und Schweizer Franken.