Die Zinsen für Privatkunden sind in der Eurozone laut den neuesten Daten der EZB nach einer leichten Erholung wieder auf ihr Allzeittief vom Dezember 2020 gesunken: Lediglich 0,16 Prozent Zinsen können Sparer durchschnittlich erzielen, wie das Fintech Raisin berichtet. Bei den größten Volkswirtschaften der EU zeigt sich dabei ein gemischtes Bild. Während die Zinsen in Frankreich und Italien trotz Rückgängen weiterhin bei üppigen 0,40 respektive 0,60 Prozent liegen, erwirtschaften Sparerinnen und Sparer in Spanien und Deutschland mit 0,01 Prozent quasi keinen Ertrag. Für die Deutschen besonders bitter: Der Zins fällt auf den tiefsten Wert seit Jahresstart bei einer hohen vorläufigen Inflationsrate von 2,3 Prozent im Juni. Damit liegt der Zins nur zwei Basispunkte über dem Negativrekord von -0,01 Prozent im Dezember 2020.