Eine instituts- und länderübergreifende europäische Einlagensicherung (Edis) könnte einer von der EZB veröffentlichten Studie zufolge Bankkunden selbst im Falle einer die Jahre 2007 bis 2009 übertreffenden Finanzkrise schützen. Dabei würde ein Fonds im Umfang von 38 Milliarden Euro auch dann ausreichen, wenn zehn Prozent der Banken mit den riskantesten Geschäften gleichzeitig zusammenbrechen würden, berechneten die Finanzexperten. Laut der Studie wären die Beiträge deutscher Institute zu dem Versicherungsfonds mit 12,5 Milliarden Euro mit Abstand am größten – gefolgt von Instituten in Frankreich mit 6,6 Milliarden Euro. Die Pläne für eine europäische Einlagensicherung stoßen bei der Bundesregierung und deutschen Banken auf Kritik.