Zu Guttenberg im Podcast: "Scheitern ist Erfahrung, kein Makel"
Ex-Bundesminister Karl-Theodor zu Guttenberg blickt im aktuellen FONDS professionell Podcast auf politische Verantwortung, Scheitern als Lernprozess und den Mut zum Risiko. Ein Gespräch über Investitionen, Mindsets, Medien, Gesellschaft – und die Frage, warum Europa jetzt umdenken muss.
Karl-Theodor zu Guttenberg hat politische Verantwortung auf höchster Ebene getragen – in wirtschaftlich wie sicherheitspolitisch außergewöhnlichen Zeiten. Im FONDS professionell Podcast "Joachim Nareike sucht das Gespräch" blickt der frühere Wirtschafts- und Verteidigungsminister mit Abstand auf diese Jahre zurück – und richtet den Blick zugleich nach vorn.
Im Gespräch geht es um Perspektivwechsel, persönliche Gelassenheit und das Leben zwischen Europa und den USA. Zu Guttenberg spricht offen über seine heutigen Tätigkeiten als Investor und Unternehmer, über den Aufbau eines eigenen Medienprojekts und über seine Überzeugung, dass Substanz wichtiger ist als Skandalisierung.
Ein zentrales Thema ist der Umgang mit Risiko: Warum Deutschland beim Scheitern oft gnadenlos ist, weshalb das den Zugang zu Kapital erschwert – und was wir von anderen Investorenkulturen lernen können. Auch die Finanzkrise, regulatorische Grenzen und die Frage, ob wir uns zu sehr in Sicherheit wiegen, kommen zur Sprache.
Persönlich wird es ebenfalls: bei Anekdoten über seine vielen Vornamen, Erfahrungen mit Prominenz im Alltag und über sein gemeinsames Podcast-Projekt mit Gregor Gysi. Am Ende steht ein leidenschaftliches Plädoyer für mehr Mut, mehr Dialog und ein grundlegendes Umdenken – jetzt reinhören!













