Mit Mischfonds trafen die Fondsgesellschaften nach Ausbruch der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise den Nerv der Zeit. Die Kategorie avancierte ab 2009 zum Verkaufsschlager. Nicht nur hierzulande, sondern in ganz Europa, ja sogar rund um den Globus feierten die Anbieter damit Vertriebserfolge. Dies zeigt eine Auswertung der Daten des Weltfondsverbandes International Investment Funds Association (IIFA) durch FONDS professionell. Demnach vertrauten Anleger dieser Kategorie über die vergangenen zehn Jahre rund um den Globus rund 2,3 Billionen Dollar Neugeld an. Zuletzt kühlte die Begeisterung der Inves­toren jedoch ab – die Auswertung finden Sie in der Grafikgalerie oben!

Die Aufstellung speist sich aus den Angaben von 47 nationalen Verbänden zu regulierten, offenen Fonds. Die Daten reichen von Argentinien bis Zypern. Allerdings schwankt die Zahl der meldenden Länder über das vergangene Jahrzehnt, die ­Werte sind also nur mit gewisser Vorsicht zu vergleichen. FONDS professionell wählte weiterhin die Aufstellung, bei der Dachfonds herausgerechnet sind. Die IIFA schlüsselt ihre Statistiken erst seit 2015 in zwei Teile auf, einmal mit und ­einmal ohne Dachfonds. Vor 2014 hatten die Datensammler die Gruppe der Dachfonds ausgenommen, sofern dies möglich war. (ert)


Die Gründe für den Aufstieg und das Abklingen der Mischfonds-Erfolgsgeschichte lesen Sie ausführlich im Heft 3/2019 von FONDS professionell ab Seite 72. Angemeldete KLUB-Mitglieder finden den Artikel auch hier im E-Magazin.