Als Michael Trenz jung in den Familienbetrieb einstieg, war der Weg alles andere als vorgezeichnet: hohe Schulden, Zinsen von neun Prozent und die Verantwortung für ein traditionsreiches Weingut. Heute führt er das Weingut Trenz in elfter Generation – und hat aus 5,5 Hektar Rebfläche knapp 30 gemacht.

Im neuen FONDS professionell Podcast "Joachim Nareike sucht das Gespräch" erzählt Trenz, warum er seinen Start mit der "Naivität eines 18-Jährigen" und dem "Kämpferherz eines Fußballers" beschreibt. Er spricht über Qualitätsanspruch, Kostendruck, Bürokratie und darüber, wie wichtig es ist, Kunden nicht nur Wein, sondern Erlebnisse zu bieten – von Gastronomie und Events bis hin zur Rebstockpatenschaft.

Auch ungewöhnliche Projekte gehören dazu: Wein aus Südafrika, ein eigener Gin und sogar ein Weinberg auf Amrum. Trenz erklärt, warum solche Ideen mehr sind als PR und wie sie helfen, neue Kunden zu gewinnen.

Zum Schluss geht es um Altersvorsorge, ETFs und seine persönliche Haltung zum Unternehmertum. Sein Credo: nicht alles schlechtreden, sondern anpacken – auch wenn das bedeutet, morgens um fünf im Weinberg zu stehen. Jetzt reinhören! (mb)