Von Tokio bis New York: Das sind die Hotspots der Finanzwelt
Die Finanzzentren in Deutschland und Österreich verlieren im internationalen Vergleich teils deutlich an Boden, wie der aktuelle Global Financial Centres Index zeigt.
Für die 39. Ausgabe des halbjährlich erscheinenden Global Financial Centres Index (GFCI) wurden 137 Finanzzentren untersucht, von denen 120 im Hauptindex enthalten sind. Der GFCI basiert auf 147 maßgeblichen Faktoren. Diese quantitativen Messgrößen stammen von Drittanbietern wie der Weltbank, der OECD und den Vereinten Nationen. Die Faktoren werden mit den Bewertungen der Finanzzentren kombiniert, die Teilnehmer der GFCI-Online-Umfrage abgegeben haben. Der GFCI 39 stützt sich auf insgesamt 34.468 Bewertungen von 5.218 Befragten.
Deutsche Finanzzentren im Sinkflug
Für die deutschen Finanzzentren fällt das Ergebnis mit einer Ausnahme ernüchternd aus. Frankfurt büßte drei Plätze ein und liegt nun auf Rang 15. Auch Stuttgart (Rang 70/minus 13 Plätze), München (73/-4) und Hamburg (76/-15) verloren an Boden. Einziger Lichtblick aus deutscher Sicht ist Berlin, das um neun Plätze auf Rang 41 klettern konnte. Vergleichsweise besser schneidet Österreichs Hauptstadt ab: Wien stieg um sieben Plätze auf Rang 77.
Welche Städte aktuell zu den zehn wichtigsten Finanzmetropolen weltweit zählen, erfahren Sie in unserer Fotostrecke oben. (mb)














