Ende Juni 2025 lief offiziell die KIM-Verordnung aus, doch die Hoffnung der Verkäufer und Privatkäufer von Wohnimmobilien, leichter Bankkredite zu erhalten, erfüllt sich offenbar nicht. Denn laut einer aktuellen Gallup-Umfrage im Auftrag von Raiffeisen Immobilien hat sich an der strengen Kreditvergabe nicht viel verändert. Nur 18 Prozent der Befragten gaben an, dass Wohnkredite seit dem Ende der Verordnung wieder leichter erhältlich sind. 

34 Prozent sahen keine Erleichterung, während 48 Prozent dazu keine Einschätzung abgeben konnten. Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass die Finanzierung weiterhin eine der größten Herausforderungen beim Immobilienkauf ist. 49 Prozent der Umfrageteilnehmer nennen die Finanzierung einer Immobilie "als wesentliche Schwierigkeit" beim Erwerb von Wohneigentum. Gleichzeitig ergab die Gallup-Umfrage, dass günstige Hypothekarkredite der Banken für 48 Prozent der Befragten zu den wichtigsten Bausteinen für den Eigentumserwerb gehören. Weitere 42 Prozent betrachten geförderte Darlehen der Bundesländer als wichtige Unterstützung. 

Das Institut Gallup führte im Februar und März 2026 eine repräsentative Befragung mit 1.000 Bewohnern Österreichs durch. "Die Ergebnisse zeigen, dass viele Menschen nach wie vor davon ausgehen, dass die Finanzierung von Wohneigentum besonders schwierig ist. Tatsächlich haben Banken in den vergangenen Jahren jedoch gute Wege gefunden, Kunden auch unter anspruchsvollen Rahmenbedingungen beim Eigentumserwerb zu begleiten", berichten die beiden Sprecher von Raiffeisen Immobilien Österreich, Peter Weinberger und Peter Mayr. (ae)