Die Generation der Millennials gilt als besonders internet- und technologieaffin. Geht es um die Frage, über welchen Weg sie ein Investment tätigen möchten, darf der persönliche Kontakt jedoch nicht vernachlässigt werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine nun veröffentlichte Erhebung des Londoner Analysehauses Globaldata.

Demzufolge würden zwar 29 Prozent der Befragten ihre Geldanlage am liebsten komplett via Smartphone tätigen, 28 Prozent bevorzugen jedoch eine persönliche Beratung. Weitere 23 Prozent geben an, online über ihren Laptop oder Desktop-PC investieren zu wollen. In Summe liegen Online-Kanäle also vor der Offline-Beratung, die sich gleichwohl nicht zu verstecken braucht.

Nicht auf eine Art der Dienstleistung beschränken
Globaldata-Analyst Sergel Woldemichael rät Vermögensverwaltern, die die Erben ihrer aktuellen Kunden an sich binden möchten, sich nicht auf eine Art der Dienstleistung zu beschränken. Vielmehr sei ein Omnikanal-Angebot Pflicht, das sowohl eine digitale als auch eine traditionelle Beratung umfasse.

Globaldata zufolge werden wohlhabende Kunden in den kommenden zehn Jahren in Summe 8,6 Billionen US-Dollar vererben. Ein Vermögensverwalter, der ein Stück dieses Kuchens abhaben wolle, müsse sich auf die Bedürfnisse der jungen Generation einstellen, mahnt Woldemichael. (bm)