Frühzeitige Investitionen in die Digitalisierung der Beratungsprozesse sorgten beim Finanzvertrieb Swiss Life Select Österreich auch im schwierigen Coronajahr 2020 für Steigerungen in allen relevanten Geschäftsbereichen. So konnte der Jahresgewinn um 30 Prozent auf 3,17 Millionen Euro gesteigert werden. Insgesamt wurden im vergangen Jahr 67.000 Anträge bearbeitet. Neben dem Finanzierungsgeschäft mit einem abgewickelten Kreditvolumen von 400 Millionen Euro zählte auch das Wertpapiergeschäft zu den Umsatztreibern. So berichtet Swiss-Life-Select-CEO Christoph Obererlacher, dass sich die monatlichen Fondssparpläne auf rund vier Millionen Euro pro Monat verdoppelt haben. Vor allem im Bereich der nachhaltigen Investmentfonds und der ETFs gab es laut Obererlacher einen deutlichen Nachfrageanstieg. Das betreute Kundenvermögen beläuft sich mittlerweile auf mehr als zwei Milliarden Euro.

Bereich der nachhaltigen Investments soll ausgebaut werden
"2021 werden wir unser Augenmerk auf den Ausbau nachhaltiger Investments in unseren maßgeschneiderten Anlagelösungen legen und sukzessive komplett umsteigen. Wir wollen in dieser Welt etwas bewegen und verändern und auch unsere Verantwortung als Unternehmen wahrnehmen. Daher wird 2021 unser Fokus auch noch stärker auf der Zukunftsvorsorge unserer Kunden liegen. Die staatliche Pension wird nicht mehr ausreichen und ich sehe es als unseren Auftrag, Herr und Frau Österreicher darauf vorzubereiten, um ein finanziell selbstbestimmtes Leben bis ins hohe Alter führen zu können", erläutert Obererlacher.

Gute Chancen für Vermögensberater
Für das Berufsbild des Vermögensberaters sieht Obererlacher jedenfalls auch in Zukunft gute Chancen und erklärt weiter: "2021 sehen wir unsere Dienstleistung stark gefordert. Die Nachfrage nach günstigeren Finanzierungen, modernen, nachhaltigen Investmentlösungen und Vorsorge ist enorm hoch." Im vergangen Jahr hat sich laut dem Unternehmen zudem bestätigt, dass das Berufsbild des Financial Planners attraktiv und zukunftsweisend ist. So geht man davon aus, dass der Bedarf an Beratung in den kommenden Jahren noch weiter steigen wird. (gp)