Die Tage, da man die Nutzung sozialer Medien als Jugendtrend abtun konnte, gehören längst der Vergangenheit an. Zum einen sind längst nicht mehr nur die "Millennials" in sozialen Netzwerken unterwegs, sondern auch deren Eltern. Zum anderen haben auch die Unternehmen erkannt, welche Möglichkeiten zur Kundengewinnung und -bindung Plattformen wie Linkedin, Twitter, Youtube oder Facebook bieten. Große Firmen beschäftigen inzwischen ganze Abteilungen, die sich ausschließlich um die Bespielung dieser Plattformen kümmern. Eine Firma, die nicht in entsprechenden Netzwerken vertreten ist, gilt heute als rückständig.

Die meisten internationalen Asset Manager haben den Zug der Zeit längst erkannt, zeigt eine Recherche von FONDS professionell auf den Social-Media-Accounts von 50 großen Anbietern*. Branchenriesen wie Blackrock und Fidelity kommen bereits heute auf Follower-Zahlen bei Linkedin von über 300.000. Bei Twitter erreichen auch Franklin Templeton, Invesco und Pimco ihre Anhänger im sechsstelligen Bereich.

Linkedin klarer Favorit
Durch die Vielfalt an Plattformen bietet sich eine ganze Reihe von Kommunikationsmöglichkeiten sowohl in Richtung der Geschäftspartner (B2B) als auch der Endkunden (B2C).  Dennoch gibt es ein soziales Netzwerk, das sich in der Branche zum Favoriten entwickelt hat – nicht nur, weil die meisten Asset Manager vorwiegend im B2B-Bereich kommunizieren. Die Rede ist von Linkedin, das von den meisten Anbietern an erster Stelle genannt wird. Das 467 Millionen User starke Netzwerk stellt für manchen Asset Manager sogar die einzige Plattform dar, auf der er vertreten ist. Die Asset Manager mit den meisten Followern finden Sie in unserer Grafikstrecke oben – einfach durchklicken! (aem)

*Für den Vergleich nutzte die Redaktion jeweils die internationalen Accounts der genannten Asset Manager. Gereiht wurde nach der Zahl der Linkedin-Follower, da Linkedin in der Branche als das wichtigste soziale Medium gilt.


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