Die bisher fruchtbare Kooperation der Union Investment mit den österreichischen Volksbanken entwickelt sich weiter kräftig. Im abgelaufenen Jahr 2020 erzielte der deutsche Vermögensverwaltungsriese in Österreich über den Vertriebspartner Volksbanken ein neues Rekordergebnis. Das verwaltete Wertpapiervermögen lag per Jahresultimo 2020 auf 3,8 Milliarden Euro und damit um 15 Prozent über dem Endwert des Jahres davor.

Insbesondere die Fondssparpläne wuchsen wieder stark. Erstmals kletterte die Anzahl der Sparpläne in Union-Investment-Fonds mit 110.300 über die Marke von 100.000 Stück, wie die beiden Partner in einer Aussendung mitteilen. Das bedeutet eine 20-prozentige Steigerung. Die Zahl der Neukunden bei Union Investment stieg um 6,5 Prozent oder gut 5.500 Personen. "Die Bekanntheit von Union Investment nimmt seit dem Markteintritt 2016 in Österreich kontinuierlich", zeigte sich Marc Harms, Geschäftsführer der Union Investment Austria mit der Entwicklung zufrieden. Gerald Fleischmann, Generaldirektor der Volksbank Wien hob anerkennend hervor, dass die Menschen während der Krise besonnen reagierten und das Sparen sogar verstärkt haben.

Mischfonds am gefragtesten, hohes Wachstum bei UniIndustrie
Immobilien- und Aktienfonds sowie Multi-Asset-Produkte waren 2020 bei Union/Volksbanken die gefragtesten Anlageklassen. Die absatzstärksten Publikumsfonds in Österreich waren die beiden Mischfonds UniAusschüttung mit einem Zufluss von netto 108 Millionen Euro und der UniRak Nachhaltig Konservativ mit knapp unter 100 Millionen Euro. Auf dem dritten Platz folgt der offene Immobilienfonds immofonds1, in den rund 70 Millionen Euro netto flossen. Deutliche Zugewinne verzeichneten auch die beiden Aktienfonds auf Platz vier und fünf: der UniGlobal mit über 60 Millionen Euro und der UniIndustrie 4.0 mit 31 Millionen Euro netto.

Die Kunden dürften mit ihrer Anlageentscheidung ebenfalls zufrieden sein. Der durchschnittliche Zuwachs in den letzten 12 Monaten lag laut den Angaben bei 7,6 Prozent. Der UniIndustrie 4.0 erzielte sogar ein Plus von knapp 25 Prozent.

Jeder dritte Euro wird nachhaltig veranlagt
An Bedeutung gewinnt auch die Nachhaltigkeit. Das Fondsvolumen nachhaltiger Geldanlagen bei den österreichischen Volksbanken in Fonds von Union Investment stieg per Jahresende um 59 Prozent auf 470 Millionen. 2020 floss damit jeder dritte Euro in nachhaltige Produkte. Gemessen am gesamten bereits veranlagten Fondsvolumen beträgt die Quote 14 Prozent. (eml)