Die deutsche Fondsgesellschaft Union Investment dürfte mit ihrem österreichischen Retail-Vertriebspartner, den Volksbanken zufrieden sein. Im Vorjahr investierten österreichische Volksbankkunden netto (also Käufe minus Rückgaben) 754 Millionen Euro in Union-Fonds. Das ist um 60 Prozent mehr als im Jahr davor. Brutto wurden über den Volksbankenschalter im Jahr 2021 rund 1,2 Milliarden Euro neu veranlagt, ein Plus von rund 41 Prozent, wie es in einer Aussendung heißt.

Insgesamt haben damit die Kunden am hiesigen Volksbankensektor knapp fünf Milliarden Euro in Portfolios von Union Investment veranlagt. Das ist eine Steigerung um knapp 30 Prozent gegenüber 2020. Es handle sich um das beste Ergebnis seit dem Beginn der Zusammenarbeit von Union Investment und den österreichischen Volksbanken im Jahr 2015. Die Basis der Fondskunden wuchs um 10.300 neue Anleger.

Beliebte Sparpläne
Einmal mehr zeigten sich die Fondssparpläne als gutes Produkt, um Anleger zu motivieren. Hier gab es ein Plus von 25 Prozent auf eine Zahl von 138.000. Gerald Fleischmann, Generaldirektor der Volksbank Wien AG und Sprecher des Volksbanken-Verbundes betonte, die Zahlen seien "Ausdruck dafür, wie groß der Bedarf nach rentierlichen Geldanlagen im aktuellen Kapitalmarktumfeld ist und dass Fondssparen als moderne Form der Geldanlage bei der österreichischen Bevölkerung ankommt".

Die fünf beliebtesten Union-Fonds haben laut den Berechnungen in den vergangenen zwölf Monaten ihren Wert um durchschnittlich 7,9 Prozent gesteigert. Wer Ende Juni 2011 sein Geld in den weltweit anlegenden UniGlobal investierte, habe seine Anfangsinvestition mehr als verdreifacht. (eml)