Nach Weihnachten kommt der neue Lockdown. Ab 26. Dezember gibt es umfassende Einschränkungen für den Handel und den privaten Bewegungsradius. Das Verlassen des Wohnbereichs ist nur zu bestimmten Zwecken erlaubt, etwa für die nötige Einkäufe, Hilfeleistung, Fitness oder wenn nötig für die Arbeit. Der Fachverband der Finanzberater macht nun darauf aufmerksam, dass die Branche anders als beim ersten harten Lockdown im März offenhalten darf.

"Kundenbereiche von nicht-körpernahen Dienstleistungsbetrieben dürfen geöffnet bleiben", heißt es in einer Aussendung. Im Wesentlichen gelte das Gleiche wie im zweiten Lockdown (FONDS professionell ONLINE berichtete).

Konkret heißt das: Im "normalen" Bürobetrieb ohne Kundenkontakt gilt, dass dem Homeoffice der Vorrang zu geben ist, wenn möglich. Dazu werden ein Mindestabstand von einem Meter und MNS-Pflicht oder sonstige geeignete Schutzmaßnahmen vorgeschrieben. Bei Kundenkontakt im eigenen Büro ist ebenfalls ein Mindestabstand von einem Meter erforderlich und es gilt die MNS-Pflicht für Kunden. Für Mitarbeiter oder den Unternehmer besteht die MNS-Pflicht, wenn keine alternative Schutzmaßnahme (wie z.B. Trennwand) vorhanden ist. Die Kundenanzahl ist auf zehn Quadratmeter pro Kunde beschränkt, bei einer kleineren Fläche darf nur ein Kunde ins Geschäftslokal. Bei Kundenkontakt beim Kunden vor Ort gilt ein Mindestabstand von einem Meter und MNS-Pflicht (oder alternative Schutzmaßnahme).

Berufliche Aus- und Fortbildungen bleiben möglich, sofern diese erforderlich sind.
Die Ausgangssperre von 20.00 Uhr bis 6.00 Uhr gelte nicht für berufliche Zwecke und Ausbildungszwecke, sofern dies erforderlich ist. (eml)

Service: Die neue COVID-19 Notmaßnahmenverordnung wurde auf der Homepage des Sozialministeriums veröffentlicht. Sie tritt am 26.12.2020 in Kraft.