Seit Wochenbeginn ist die 27. Verordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Kraft. Unter anderem wird der Mindestabstand zwischen haushaltsfremden Personen von einem auf zwei Meter ausgedehnt, und an öffentlichen Orten müssen die sichereren FFP2-Masken getragen werden. Die Finanzdienstleister dürfen weiter arbeiten, müssen aber die strengeren Vorgaben berücksichtigen, so Obmann Hannes Dolzer in einer Aussendung. 

Der Mindestabstand von zwei Metern gilt demnach auch in Mehrpersonenbüros ohne Kundenkontakt. In solchen Büros wird außerdem verpflichtend ein Mund-Nasenschutz oder sonstige geeignete Schutzmaßnahmen gefordert. Wie bereits in der Vorgängerverordnung heißt es, dass alle zulässigen Dienstleistungen "tunlichst" online abgewickelt werden sollen.

FFP2-Masken für Kunden und Mitarbeiter
Neu ausstatten müssen sich alle Beteiligten hingegen bei Kundenkontakt im eigenen Büro: Neben dem Mindestabstand von zwei Metern gilt eine FFP2-Maskenpflicht für Kunden so wie für Mitarbeiter mit unmittelbarem Kundenkontakt. Gesetzlich sind dabei Masken ohne Ausatemventil erforderlich. Weiterhin gültig bleibt die bestehende Beschränkung, dass nur ein Kunde pro zehn Quadratmeter anwesend sein darf. Bei Lokalen kleiner als zehn Quadratmeter darf ein Kunde anwesend sein.

Kundenkontakte vor Ort bleiben ebenfalls weiter erlaubt. Die neuen Vorgaben lauten aber auch hier: zwei Meter Mindestabstand und eine FFP2-Maskenpflicht, wie es bei den Finanzdienstleistern in der Wirtschaftskammer heißt. (eml)


Service: 27. Covid-Verordnung