Das Interesse an grünen und ethisch korrekten Investments flaut nicht ab. Das zeigt die nunmehr dritte Studie von Ebase zu diesem Thema. Die B2B-Direktbank hat tausend Verbraucher zu ihrer Einstellung bezüglich ESG-Investments befragt. Knapp die Hälfte der Befragten geht davon aus, dass Nachhaltigkeit in der Kapitalanlage in den kommenden zwölf Monaten an Bedeutung gewinnt. 43 Prozent gehen davon aus, dass die Relevanz des Themas auf dem aktuellen, hohen Niveau bleiben wird. Nur zehn Prozent der Umfrageteilnehmer glauben, dass ESG-Faktoren wieder an Bedeutung verlieren werden.

"Insbesondere jüngere Menschen im Alter von 18 bis 39 Jahren sowie Befragte mit einer höheren Schulbildung beziehungsweise einem sehr hohen monatlichen Einkommen gehen von einer weiter wachsenden Bedeutung der nachhaltigen Geldanlage aus", sagt Ebase-Vorstand Kai Friedrich. Die Einstellung der Studienteilnehmer spiegelt sich in ihren Anlagepräferenzen wider: Insgesamt wollen fast 60 Prozent beim Investieren künftig auf Nachhaltigkeit achten – 13 Prozent wollen ausschließlich grün investieren, 26 Prozent immerhin überwiegend. "Allerdings liegt der Anteil derer, für die Nachhaltigkeit noch keine Rolle spielt, noch immer bei rund 40 Prozent", sagt Friedrich.

Direktbank lanciert grünen Robo-Berater
Ebase will vom Trend zu mehr Nachhaltigkeit in der Geldanlage profitieren und bringt eine grüne Variante seines Robo-Advisors Fintego an den Start. Fintego Green+ bietet fünf unterschiedliche passive Anlagestrategien, in denen ausschließlich nachhaltige ETFs zum Einsatz kommen sollen. "Mit diesem neuen Angebot kommen wir Anlegern entgegen, die ihre Fonds nicht selbst auswählen wollen, sondern ein Komplettpaket für nachhaltiges Investieren wünschen", sagt Friedrich. (fp)