Die Lloyd Fonds AG startet mit ihrer Robo-Vermögensverwaltungstochter in Österreich. Die LAIC Vermögensverwaltung GmbH hat die Zustimmung des deutschen Regulators Bafin erhalten, im Wege des grenzüberschreitenden Dienstleistungsverkehrs Finanzdienstleistungen auch in Österreich zu erbringen ("EU-Pass"), teilt das Unternehmen mit. Auch die aktiv gemanagten Lloyd-Publikumsfonds werden laut Aussendung künftig in Österreich vermarktet.

Der Vertrieb der Lloyd- und LAIC-Fonds erfolgt in Österreich "zunächst ausschließlich über institutionelle Kunden an deren Endkunden", heißt es in einer Stellungnahme des Unternehmens. Achim Plate, Chef der Lloyd Fonds AG, bezeichnete in einer Aussendung Österreich als Wachstumsmarkt. Hierzulande erwartet das Unternehmen jährlich "Steigerungsraten von nahezu 55 Prozent in der digitalen Vermögensverwaltung bis 2025".

Der KI-basierte LAIC-Vermögensverwalter startete im Jahr 2020 in Deutschland, er setzt laut Homepage aktiv gemanagte Fonds und ETFs ein und verwaltet ein Vermögen von gut 100 Millionen Euro. Das Angebot in Österreich beinhalte vorerst fünf "LAIC-Mischfonds" mit unterschiedlichen Risikostrategien und Nachhaltigkeitsschwerpunkten. Zusätzlich können institutionelle Kunden in den "LAIC – Digital Institutional Europe" investieren. Im Vertrieb der aktiv gemanagten Fonds erfolge die Betreuung der Vertriebspartner "zunächst über den Münchener Standort des Lloyd Fonds-Konzern". Peter Vogel sei für die Betreuung der institutionellen Vertriebspartner zuständig. (eml)

Update 15:50. Das Unternehmen konkretisierte seine Angaben zum Vertriebsmodell in Österreich.