Wladimir Putin setzt seine Atomstreitkräfte in Alarmbereitschaft, Hunderttausende Zivilisten fliehen vor dem Krieg. Solche Schlagzeilen, die noch vor wenigen Wochen kaum jemand für denkbar gehalten hätte, senden Schockwellen über den Globus. Mögen die direkten wirtschaftlichen Folgen eines Krieges in Osteuropa für die Weltkonjunktur noch überschaubar sein, gilt das für die Wirtschaftssanktionen, mit denen der Westen reagiert hat, nur bedingt.

Diese Sanktionen werden nicht nur Russland hart treffen, sondern auch den Westen "einiges kosten", betont beispielsweise Clemens Fuest, der Chef Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung in München. "Es wird Erschütterungen an den Finanzmärkten geben, aber anders geht es nicht", schreibt er auf Twitter.

Dass eine solche Situation zahlreiche Privatanleger um ihre Ersparnisse bangen lässt ist klar. Die Redaktion von FONDS professionell ONLINE interessiert, wie Sie als Finanzberater darauf reagieren: Empfehlen Sie Ihren Kunden, das Risiko in ihren Depots zu reduzieren? Oder lautet der Rat eher, trotz der Turbulenzen an der einmal gewählten Anlagestrategie festzuhalten? Ihre Meinung interessiert uns – nehmen Sie teil an unserer kurzen Umfrage!